ArchaeoBW GmbH - Ihr archaeologischer Dienstleister für Baden-Wuerttemberg ArchaeoBW GmbH - Ihr archaeologischer Dienstleister für Baden-Wuerttemberg

Wir geben der Vergangenheit eine Zukunft

Ihr archäologischer Dienstleister für Baden-Württemberg

Projekte 2018

Spätmittelalterliche Entwicklung von Bissingen an der TeckGrabungsfläche in Bissingen/Teck

 

In Bissingen an der Teck soll auf den Grundstücken Vordere Straße 51 und 53 das Wohngebiet erweitert werden. Da sich das Areal unweit des historischen Stadtkerns befindet, ist es als Kulturdenkmal eingetragen. Bereits die vom Landesamt für Denkmalpflege durchgeführte Prospektion erbrachte zahlreiche Spuren der frühmittelalterlichen bis neuzeitlichen Bebauung. Somit ist damit zu rechnen, dass weitere Siedlungsreste auch aus der Zeit der ersten Erwähnung 769 noch auf den seit dem 19. Jh. nur als Wiese genutzten Grundstücken dokumentiert werden können. Die archäologische Ausgrabung lief vom 14. November 2018 bis zum 25. Januar 2019.

 

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Archäologische Prospektion in Reutlingen-SondelfingenProspektionsschnitt in Reutlingen-Sondelfingen

 

In Reutlingen-Sondelfingen soll auf dem Grundstück der Ebnestraße 13 ein unterkellertes Mehrfamilienhaus entstehen. Bereits bei Erdarbeiten in den 1950er und 1960er Jahren war man auf Gräber bzw. eine Grabkammer aus dem frühen Mittelalter gestoßen. Daraufhin wurde das Areal zum Kulturdenkmal „Bestattungsplatz der Merowingerzeit‟ erklärt. Das Baugrundstück wurde bisher nur als Garten genutzt, so dass im Zuge der Bauarbeiten weitere Gräber dieses Bestattungsplatzes erwartet werden konnten. Die Prospektion der Fläche begann am 08. November 2018. Da keine archäologischen Befunde auftraten, konnten die Arbeiten nach einem Tag beendet werden.

Mittelalterliche Befestigung der Stadt BalingenGrabungsfläche in Balingen mit Rundturmfundament und Zwingermauer

 

In Balingen im Bereich der Straße Auf dem Graben 21 und 23 sollen neue Wohngebäude errichtet werden. Die Grundstücke befinden sich im Gebiet der ehemaligen, zu Beginn des 19. Jhs. abgerissenen Stadtbefestigung. Auf dem Grundstück fanden sich noch Reste eines Rundturms sowie der daran anschließenden Zwingermauer. Die Abrissarbeiten begannen am 06. November 2018. Anschließend folgte eine archäologische Prospektion der Grundstücke bis zum 29.01.2019. Aufgrund der Ergebnisse fand vom 18. Februar 2019 bis zum 28. März 2019 eine archäologische Ausgrabung statt. Untersucht wurde auch ein Teil des ehemaligen Stadtgrabens.

 

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Mittelalterliche Siedlungsreste in Hochdorf (Lkr. Esslingen)Grabungsfläche in Hochdorf

 

In Hochdorf (Landkreis Esslingen) soll im Bereich der Talbachgasse und der Kirchheimer Straße das Wohngebiet erweitert werden. Da das zu bebauuende Areal zur Prüffallfläche „Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Dorfkern Hochdorf‟ gehört und während einer Prospektion durch das Landesamt für Denkmalpflege im Juni 2018 Pfostengruben, Gruben, Öfen sowie hochmittelalterliche Keramikfragmente dokumentiert werden konnten, fanden vom 17. September 2018 bis zum 19. Oktober 2018 auf dem ca. 800m² großen Areal archäologische Untersuchungen statt.

 

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Beschriftung der Funde der Limburg-Grabung in Weilheim an der TeckBodenfliese aus Weilheim an der Teck

 

Auf dem Hausberg der Weilheimer, der Limburg, fanden von 2011‒2013 jeweils vier- bis fünfwöchige Grabungen durch die Universität Tübingen und das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg statt. Untersucht wurde die Geschichte des Limburg-Bergs mit der einstigen Zähringerburg im 11. Jh. sowie der frühneuzeitlichen Kapelle. Die 18409 Fundstücke dieser drei Kampagnen werden nun mittels unserer automatischen Beschriftungsmaschine, einer Ink-Jet Kennzeichnungsanlage, beschriftet sowie in ein Fundbuch aufgenommen. Unter den Funden befinden sich Geschirr-, Bau- und Ofenkeramik (6665), Speiseabfälle wie Tierknochen (10851) und Steine (893). Die Funde wurden vom 28. August 2018 bis zum 30. November 2018 bearbeitet.

Archäologische Prospektion in Besigheim-OttmarsheimProspektionsschnitte in Besigheim-Ottmarsheim

 

Die Hermes Immobilien GmbH beabsichtigt, in der Carl-Benz-Straße eine Fläche von 9000m² zu bebauen. Bereits seit den 1970er Jahren wurden immer wieder jungsteinzeitliche Siedlungsreste auf dem Gelände und im Umfeld gefunden. Daher gehört das Gelände zum eingetragenen Kulturdenkmal „Altneolithische Siedlung‟. Um das genaue Ausmaß der Siedlung zu erfassen, wurde vor der Bebauung am 27.08.2018 eine archäologische Prospektion durchgeführt. Diese erbrachte keine archäologischen Befunde.

Neueste Geschichte in Stuttgart-Zuffenhausen, OstseestraßeSondagefläche in Stuttgart-Zuffenhausen

 

Im Vorfeld des Baus eines neuen Parkhauses für die Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen mussten archäologische Untersuchungen durchgeführt werden. Grund dafür sind bereits im Umfeld getätigte Siedlungsbefunde aus der Hallstatt- und Latènezeit. Die Prospektion lief vom 03. September 2018 bis zum 05. Oktober 2018, untersucht wurden ca. 2074m².

 

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Zwei Grubenhäuser in Lauffen am NeckarFläche in Lauffen am Neckar

 

Im Vorfeld eines geplanten Neubaus in der Nordheimer Straße wurde auf 320m² eine archäologische Ausgrabung durchgeführt. Das Gebiet befindet sich im Bereich der ehemaligen früh- bis spätmittelalterlichen Siedlung zu Brucken/ Dörfle. Reste dieser Siedlung in Form von Grubenhäusern und Keramik konnten bereits bei einer früheren Prospektion durch das Landesamt für Denkmalpflege gesichert werden. Die Maßnahme lief vom 31.Juli 2018 bis zum 22. August 2018.

 

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Archäologische Prospektion in RottenburgLuftbild der Prospektion in Rottenburg

 

Bei der Maßnahme handelte es sich um eine Prospektion im Vorfeld des geplanten Neubaus auf dem Grundstück Sülchenstraße 21. Vermutet wurden jungsteinzeitliche und eisenzeitliche Siedlungsspuren sowie Überreste des römischen Rottenburgs. Die Prospektion startete am 20.06.2018. Sie erfolgte tageweise und konnte nach einer kurzen Pause am 09.07.2018 beendet werden. Auf dem 160m² großen Grundstück konnte nur ein modernes Turmfundament dokumentiert werden.

 

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Zahlreiche Bestattungen in MarkgröningenGrabungsfläche in Markgröningen

 

Bei dieser Maßnahme handelte es sich um eine Grabung im Vorfeld eines Neubaus. Das 200m² große Gelände liegt im Bereich des spätmittelalterlichen/frühneuzeitlichen Spitalfriedhofes. Daher wurde mit einer relativ hohen Anzahl beigabenloser Gräber gerechnet. Die Arbeiten begannen am 9. Juli 2018 und endeten am 7. September 2018.

 

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Baubegleitende Untersuchung in Albstadt-LautlingenFläche in Albstadt-Lautlingen

 

Der Kirchenvorplatz der St. Johann-Kirche in Albstadt-Lautlingen wurde neu gestaltet. Da das Gebiet zum Prüffall „mittelalterliche Siedlung Lautlingen‟ gehört, war eine baubegleitende archäologische Untersuchung notwendig. So können beim Oberbodenabtrag auftauchende Befunde dokumentiert werden. Die Baubegleitung lief abschnittsweise und startete am 18. Juli 2018. Der letzte Abschnitt der Umgestaltung erfolgte am 17. Juli 2019. Es konnten keine archäologischen Denkmäler dokumentiert werden.

Besiedlung und Bestattungen in Herrenberg-GültsteinSondageschnitte in Herrenberg-Gültstein

 

Hier handelt es sich um eine Prospektion im Vorfeld einer Flächengrabung. Aufgrund einer früheren Prospektion wird angenommen, dass das Areal früh- bis hochmittelalterliche und auch vorgeschichtliche Siedlungsspuren und Bestattungen aufweist. Die Sondage lief vom 28.05.2018 bis zum 29.06.2018 und brachte weitere Siedlungsreste und Bestattungen zutage. Über das weitere Vorgehen bezüglich nachfolgender Ausgrabungen entscheidet jetzt das Landesamt für Denkmalpflege.

 

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Frühneuzeitliche Bebauung und Stadtbrände in HechingenModerne Dokumentation mit einem Tablet

 

In Hechingen soll der Bereich der Grundstücke Marktplatz 3, Kaufhausstraße 7 und Rabengasse 2, 4 und 6 neu bebaut werden. Da dieses Areal schon seit spätmittelalterlicher Zeit bebaut ist und im Bereich eines Kulturdenkmals liegt, wurden vom 02. Mai 2018 bis zum 12. Juni 2018 die Keller der bereits abgerissenen Gebäude vermessen und fotogrammetrisch dokumentiert sowie anschließend mehrere Prospektionsschnitte auf den Grundstücken angelegt, um das Alter der Gebäude zu klären und  einen Überblick über die vorhandenen archäologischen Überreste zu erhalten. Vom 10. September 2018 bis zum 09. Oktober 2018 wurden die Grundstücke in der Rabengasse genauer untersucht.

 

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Einblicke in die neuzeitliche Heilbronner StadtgeschichteNeuzeitlicher Keller in Heilbronn

 

Bei der Maßnahme handelte es sich um eine Rettungsgrabung im Vorfeld eines Neubaus auf insgesamt ca. 3500m². Diese Grabung war auf Grund von archäologischen Hinterlassenschaften, die mit der Stadterweiterung im 14. Jh. in Verbindung stehen könnten, notwendig geworden. Vom 02. Mai 2018 bis zum 16. November 2018 wurde das Areal untersucht. Es konnten mehrere Keller dokumentiert werden, die teilweise mit Fluchttunneln verbunden waren. Zwischen den Kellern gab es aber auch immer wieder Hinweise auf die spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Bebauung des Areals.

 

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Jungsteinzeitliche Siedlungsspuren in Nürtingen-ReudernGrabungsfläche in Nürtingen-Reudern

 

Hierbei handelte es sich um eine Rettungsgrabung im Vorfeld der Erweiterung des Gewerbegebietes auf einer Fläche von rund 1,5ha. Auf Grund der Nähe des Gebietes zu einem vorgeschichtlichen Grabhügelfeld wurde im Vorfeld eine Prospektion durchgeführt, welche Siedlungsbefunde der Jungsteinzeit sowie noch nicht näher datierte vorgeschichtliche Zeugnisse erbrachten. Vom 23. April 2018 bis zum 11. September 2018 fanden flächige Ausgrabungen statt, die das Siedlungsgeschehen dieses Areals beleuchteten.

 

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Die Neckarmühle in MundelsheimGrabungsfläche in Mundelsheim

 

Die Neckarmühle in Mundelsheim findet Anfang des 16. Jh. zum ersten Mal Erwähnung. Nach einem Brand 1915 wurde sie wiederaufgebaut, erweitert und war noch bis 1977 in Betrieb. Bis 2011 wurde das Gebäude dann als Gaststätte genutzt. Nun wurde die Mühle abgerissen, damit auf dem Gelände neue Wohnhäuser errichtet werden können. Eine vorangegangene Bauuntersuchung hatte ergeben, dass der Brand sowie der Wiederaufbau mit den unterschiedlichen Bauphasen eine Untersuchung der Baugeschichte unmöglich machen. Daher wurde das Gelände im Zuge des Abrisses vom 09. April 2018 bis zum 22. April 2018 tageweise untersucht.

 

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Prospektionsgraben durch Tübinger WölbäckerProspektionsgraben in Tübingen

 

Im Vorfeld des Baus eines Wissenschafts- und Technologieparks im Bereich „Obere Viehweide‟ und „Horemer‟ in Tübingen musste das von den Baumaßnahmen betroffene Kulturdenkmal „Wölbäcker Horemer‟ dokumentiert werden. Hierzu wurde vom 26. März bis zum 04. April 2018 ein ca. 210m langer Profilgraben durch die vermutlich mittelalterlichen bis frühneuzeitlichen Ackerstrukturen angelegt und dokumentiert.

 

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Jungsteinzeitliche Gehöft in Winnenden-Hertmannsweiler

 

Diese Rettungsgrabung fand im Vorfeld der geplanten Gewerbegebietserweiterung „Schmiede III‟ statt. Die archäologischen Untersuchungen starteten am 19.02.2018 und konnten am 06.07.2018 beendet werden. Insgesamt wurden 8380m² untersucht.

Im Zuge der ersten Erweiterung des Gewerbegebietes 2010 wurde das benachbarte Areal bereits archäologisch untersucht. Hier war man auf Spuren einer befestigten Siedlung mit zugehörigen Bestattungen gestoßen. Die Befunde werden der Rössener Kultur (5000‒4500 v. Chr.) zugewiesen.

 

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